Warum wir konsumieren – und wie wir es besser
machen können
Nach dem ersten Workshop im Dezember folgte nun der zweite Teil unseres Nachhaltigkeits-Workshops mit myclimate und damit der Abschluss des gemeinsamen Lernprojekts unserer Lernenden.
Der zweite Workshoptag startete mit den Präsentationen: Die Lernenden stellten ihre Projektarbeiten der Gruppe vor – von Kleiderkonsum und dem «Leben» eines Smartphones über KI bis hin zur Nachhaltigkeit der Fussball-WM. Die Vielfalt der Themen zeigte, wie breit nachhaltiger Konsum gedacht werden kann und welche spannenden Erkenntnisse jede Gruppe daraus ziehen konnte.
Anschliessend ging es um die Frage: Warum konsumieren wir überhaupt? Im Zentrum standen unsere Werte als innerer Kompass. Sie prägen, wie wir leben, was wir kaufen und wie wir mit Umwelt und Klima umgehen.
Auch Gewohnheiten spielten eine wichtige Rolle, denn «Automatisch ist bequem – bewusst ist streng». Doch wie lassen sie sich verändern? Neben grossen Lebensveränderungen können bereits kleine Schritte viel bewirken – etwa durch Nudges, also sanfte Anstupser zu besseren Entscheidungen, oder durch Tiny Habits, kleine neue Routinen, die langfristig Wirkung zeigen. Die Lernenden haben erkannt, wo ihnen im Alltag Nudges begegnen. Sie entwickelten eigene Ideen für die IGP und notierten persönliche Tiny Habits. Wir sind gespannt, welche davon in den kommenden Monaten bestehen bleiben.
Zum Abschluss setzten sich die Lernenden damit auseinander, welche Möglichkeiten es für verantwortungsvollen Konsum gibt. Nachhaltiger Konsum hat viele Facetten und geht weit über den Klimaschutz hinaus. Umweltbewusst zu konsumieren, heisst: hinterfragen, informieren, aber auch reduzieren. Die Facetten reichen vom bewussteren Einkaufen über Reparieren oder Weitergeben bis hin zu kleinen Verhaltensänderungen im Alltag.
Der Workshop zeigt: Nachhaltiger Konsum beginnt im Kleinen – bei unseren Entscheidungen, Gewohnheiten und Werten im Alltag.
Neugierig geworden, welche Themen die Lernenden bearbeitet haben und zu welchen Schlussfolgerungen sie gekommen sind? Wir haben ihre Projektarbeiten in einem Magazin zusammengestellt. Diese steht hier zum Download bereit.