Nachhaltiger Konsum beginnt im Alltag –
unser Workshop mit MyClimate

Gemeinsam mit unseren Lernenden stärken wir das Bewusstsein für
nachhaltiges Handeln.

Wie beeinflusst unser Konsum das Klima und welche Handlungsmöglichkeiten haben wir im Alltag? Diese Fragen standen im Zentrum unseres gemeinsamen Lernprojekts mit myclimate. Unsere Lernenden setzten sich während zwei intensiven Workshop‑Tagen mit den Zusammenhängen zwischen Konsum, Klima und persönlichem Verhalten auseinander und entwickelten dabei ein Verständnis dafür, wie individuelle Entscheidungen Wirkung entfalten können.

Zu Beginn beschäftigten sie sich mit den Grundlagen: Welche Bereiche unseres Alltags verursachen besonders viele Emissionen? Wie hängen Ernährung, Mobilität, Kleidung oder digitale Geräte mit unserem ökologischen Fussabdruck zusammen? Anhand konkreter Beispiele wurde sichtbar, wie eng unser Konsum mit globalen Auswirkungen verknüpft ist. Die Lernenden analysierten ihren eigenen Fussabdruck und erkannten, wo kleine Veränderungen bereits etwas bewirken können.

Im zweiten Teil des Workshops rückte die Frage in den Mittelpunkt, warum wir überhaupt konsumieren. Unsere Werte, Gewohnheiten und Routinen prägen unser Verhalten stärker, als uns oft bewusst ist. «Automatisch ist bequem - bewusst ist streng» wurde zu einem Leitgedanken: Wie entstehen Gewohnheiten, und wie lassen sie sich verändern? Die Lernenden lernten Methoden wie Nudges, sanfte Anstupser zu besseren Entscheidungen und Tiny Habits kennen, kleine neue Routinen, die langfristig Wirkung zeigen können. Sie entwickelten eigene Ideen für IGP und formulierten persönliche Tiny Habits, die sie künftig im Alltag begleiten sollen.

Ein besonderes Highlight waren die Projektarbeiten der Lernenden. Sie präsentierten Themen wie Kleiderkonsum, den Lebenszyklus eines Smartphones, künstliche Intelligenz oder die Nachhaltigkeit grosser Sportevents. Die Vielfalt der Ansätze zeigte, wie breit nachhaltiger Konsum gedacht werden kann und welche spannenden Erkenntnisse jede Gruppe daraus ziehen konnte.

Zum Abschluss setzten sich die Lernenden damit auseinander, welche Möglichkeiten es für verantwortungsvollen Konsum gibt. Nachhaltiger Konsum bedeutet nicht nur CO₂‑Reduktion, sondern auch bewusstes Hinterfragen, Reparieren, Weitergeben und Reduzieren. Die Diskussionen machten deutlich: Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen, bei unseren Entscheidungen, unseren Gewohnheiten und unseren Werten.

Wer einen Einblick in die Projektarbeiten erhalten möchte, findet das Magazin der Lernenden hier zum Download.