Enso Drewag Dresden
Im Zentrum von Dresden befindet sich die neue Firmenzentrale der SachsenEnergie AG. Das Unternehmen entstand im Jahr 2021 aus der Fusion der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH und der ENSO Energie Sachsen Ost AG. Der Neubau mit seinen zwei markanten Türmen von 51 und 32 Metern ist gut sichtbar in die Stadtsilhouette in der Nähe des Hauptbahnhofs eingebunden. Zudem bietet der moderne Bürokomplex über 900 Arbeitsplätze und verbindet den neuen Gebäudeteil mit dem bereits bestehenden.
Fakten
Details zum Projekt
Das neue Gebäude wurde vom Architekturbüro gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner geplant und von der Bauherrschaft SachsenEnergie AG realisiert. Bei der Planung der dreizehn- und achtgeschossigen Turmbauten wurde besonderer Wert auf nachhaltige und ressourcenschonende Lösungen gelegt. Der erbaute Gebäudekomplex setzt als Akzent im Süden der Innenstadt einen sichtbaren Impuls im Sinne des neuen Hochhausleitbildes der Stadt Dresden.
Die Verbindung zum bestehenden Gebäude erfolgt über eine Brücke, wodurch beide Gebäudeteile direkt miteinander verknüpft sind und gemeinsam genutzt werden können. In enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und dem Stadtplanungsamt Dresden wurde ein Gebäudevolumen entwickelt, das optimale Bedingungen für ein modernes und attraktives Arbeitsumfeld schafft.
Für die Fassadengestaltung kamen vorgefertigte, geschosshohe Glaselemente zum Einsatz, die eine effiziente Umsetzung der Gebäudehülle ermöglichten. Die grossflächige Verglasung sorgt für ein helles, transparentes und modernes Erscheinungsbild. Die Profile und Metallbleche wurden vom Lohnbeschichter Lippert mit 5‘000 kg Pulverlack des Artikels IGP-DURA®xal 4201 beschichtet. Das tiefmatte, hochwetterbeständige Produkt von IGP Powder Coatings verleiht der Fassade eine elegante, langlebige und farbstabile Oberfläche.
Dieses Projekt zeigt, dass durch präzise Planung und effizientes Baumanagement ein wirtschaftlich hochwertiges Gebäude innerhalb von 22 Monaten realisiert werden kann.
Die Architekturbilder wurden durch den Fotografen Alexander Bernhard Architekturfotografie zur Verfügung gestellt.
