Cour de Gare Sion
Ein ehemaliges Industriegelände mit zentraler Lage in Sion wird zum neuen Stadtquartier namens Cour de Gare. Die neu entstandenen Wohnungen, Gewerbeflächen und die öffentlichen Nutzungen schaffen einen lebendigen Ort für Wohnen, Arbeiten und Begegnungen. Das Quartier verbindet die historische Stadt im Norden mit dem neuen Stadtteil im Süden von Sion.
Fakten
Details zum Projekt
Cour de Gare. Wo das Herz von Sion schlägt.
Das Stadtquartier Cour de Gare umfasst mehr als 16‘000 m² und wurde vom Architekturbüro meier + associés architectes aus Genf geplant. Die sechs Neubauten werden überwiegend für Kollektivwohnungen genutzt und durch Gewerbeflächen ergänzt. Die Überbauung liegt auf einem künstlichen Sockel mit zwei Parkebenen für über 600 Fahrzeuge und bildet einen dichten, gemischt genutzten Stadtbaustein im Bahnhofsbereich. Am östlichen Eingang befindet sich ein öffentlicher Komplex mit Saal und Hotel, während ein Bürogebäude am Kopfende den städtebaulichen Abschluss bildet.
Nachhaltigkeit spielte bei der Realisierung des Quartiers eine zentrale Rolle: Die Energieversorgung erfolgt über Fernenergie aus der Rhône. Zudem erfüllt Cour de Gare den Minergie-P-Standard und verfügt über begrünte Dächer, die Regenwasser zurückhalten und versickern lassen.
Die Neubauten setzen mit ihrer modernen Architektursprache einen markanten Akzent in das ehemalige Industriegelände. Die Fassaden werden durch horizontale Elemente, Balkone sowie metallische Oberflächen in warmen Bronzetönen geprägt. Für die Beschichtung von Fassaden, Profilen, Geländern und Briefkästen kamen die Pulverlacksysteme IGP-HWFclassic 59 und IGP-DURA®xal 42 von IGP Powder Coatings zum Einsatz. Insgesamt verarbeiteten Beschichtungsunternehmen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich 14'282 kg Pulver, um eine langlebige und hochwertige Oberflächenqualität sicherzustellen.
Die Architekturbilder wurden durch den Fotografen © Adrien Barakat zur Verfügung gestellt.
