Ich. Konsum. Klima. Was hat mein Konsum mit dem Klima zu tun?
Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Doch was versteht man darunter genau? Weshalb ist das Thema für ein Unternehmen wie IGP von zentraler Bedeutung und wie könnt ihr in eurem Privatleben Ressourcen schonen? Diese Fragen vertiefen wir mit euch am Nachhaltigkeits-Workshop von myclimate mit Fokus auf «Konsum».
Der Workshop findet an zwei Tagen statt – der erste Tag im Dezember 2025, der zweite im Februar 2026. Zudem steht zwischen dem ersten und dem zweiten Tag eine Gruppenarbeit an.
Ziele des Workshops:
Verstehen → Konsum im Alltag erkennen und Klima-Auswirkungen nachvollziehen
Analysieren → Die Problematik am Beispiel des Kleiderkonsums vertiefen und Verbindungen zu globalen Herausforderungen aufzeigen
Reflektieren → Eigene Konsumgewohnheiten hinterfragen und Beweggründe fürs Konsumieren diskutieren
Gestalten → In Gruppen recherchieren, Zeitungsartikel schreiben & präsentieren
Entwickeln → Lösungen & Handlungsmöglichkeiten für verantwortungsvollen Konsum
Kurzinterview mit Sara Islami (KV, 2. LJ), Alina Huser (Laborantin, 1. LJ) und Adrian Unterwurzacher (Laborant, 2. LJ).
Was hast du vom ersten Workshoptag mitgenommen?
Sara Islami: Vom ersten Workshoptag habe ich vor allem mitgenommen, wie hoch unser Verbrauch ist und an welchen Stellen wir Verbesserungen umsetzen oder Alternativen nutzen können.
Alina Huser: Vom ersten Workshoptag habe ich mitgenommen, dass es sehr wichtig ist, auf unser Klima zu achten, da das Leben auf unserem Planeten sonst immer schwieriger wird. Es würde zu mehr Waldbränden und häufigeren Hitzewellen kommen, ausserdem würde der Meeresspiegel steigen. Die Erde selbst wird zwar überleben, doch die Frage ist, ob wir Menschen überleben, wenn wir nichts an unserem Lebensstil ändern.
Adrian Unterwurzacher: Kleiderherstellung ist umweltschädlicher, als man erwartet. Deshalb macht man schon mit simplen Gewohnheiten wie Secondhandshopping einen guten Unterschied.
Gibt es etwas, das dich besonders überrascht oder zum Nachdenken gebracht hat?
Sara Islami: Besonders überrascht hat mich, wie viele Kleider wir verbrauchen. Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, da ich selbst sehr gerne Kleider einkaufe.
Alina Huser: Besonders zum Nachdenken hat mich gebracht, dass es in den letzten Jahrhunderten eine sehr starke Klimaerwärmung gegeben hat. Dadurch kam es zu vielen Hitzewellen, und der Schnee bleibt immer weiter oben in den Bergen liegen. Das Klima erwärmt sich, da die Erde von der Sonne erwärmt wird. Ein Teil dieser Wärme entweicht wieder ins All, ein anderer Teil bleibt jedoch zurück, weil es in der Atmosphäre Treibhausgase gibt, die die Wärme speichern. Dieser natürliche Treibhauseffekt ist grundsätzlich normal und wichtig. Unser Problem ist jedoch, dass sich die Menge dieser Gase stark erhöht hat. Dadurch kann nicht mehr genug Wärme entweichen, es sammelt sich zu viel davon in der Atmosphäre, und das Klima erwärmt sich.
Adrian Unterwurzacher: Vor allem das Video mit der Visualisierung der Emissionen war sehr eindrucksvoll und ist mir geblieben.
Welches Thema hat deine Gruppe für euren Artikel gewählt habt und warum?
Sara Islami: Wir haben uns für das Thema Mode und Marke entschieden. Bis jetzt haben wir ein Brainstorming gemacht, uns einige Zwischenthemen aufgeschrieben und bereits Quellen gesucht. Wir haben dieses Thema gewählt, weil wir selbst involviert sind und es daher gut beurteilen können.
Alina Huser: Wir haben das Thema Mode & Marke. In einem Zeitungsartikel schreiben wir darüber, wie viele Kleidungsstücke weggeworfen werden, weil sie nicht verkauft werden. Ebenso beschäftigen wir uns damit, was man ändern kann, damit dies nicht mehr so oft passiert. Dabei beziehen wir auch den Gruppenzwang mit ein und gehen darauf ein, warum die Gesellschaft Fälschungen kauft.
Adrian Unterwurzacher: Wir haben das Thema Fake-Markenkleidung und deren Einfluss auf die Umwelt ausgewählt. Mit diesem Thema streifen wir auch die Themen Gruppenzwang, weshalb diese überhaupt so übermässig produziert werden, und die Arbeitsbedingungen in den Herstellungsstätten. Ausgewählt haben wir das, da in der Gruppe schon mal jemand ziemlich direkt damit zu tun hatte. Momentan sind wir noch in der individuellen Quellensuche, und haben nächsten Donnerstag ein treffen geplant um die Infos zu sammeln.